Schritte

Der 14. Schritt

„Rück-Vor-Akutfall“- Teil 2

Der 13. Schritt

„Rück-Vor-Akkut-Fall“- Teil 1

Der 12. Schritt

Der 12. Schritt „Auf der Suche nach mir, fand ich eine Frau“

Der 11. Schritt

Innehalten

“Weisheiten des Po aus Kung-Fu-Panda”

Der 10. Schritt

Entscheidungen

Der 9. Schritt

Schritt 9 “6 kg mehr Leben”

Der 8. Schritt

“Abschied von der Gastronomie oder das Loslassen der letzten Hürde”

Der 7. Schritt

Kritik natürlich und ja gerne!!!! Aber bitte nur POSITIVE

Der 6. Schritt

Der Angst stellen “40° C Hitze- Zunehmphase- Freibad”

Der 5. Schritt

Gemeinsam “ISST” man weniger Allein

Der 4. Schritt

Windmühlen und Waffenstillstand

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu kümmern. Jetzt lebe ich mehr in diesem Augenblick, wo alles stadtfindet.

Türen öffnen sich oft dann, wenn man nicht mehr daran glaubt. lassen sie zu, dass das Leben seine eigenen Wege geht.

In diesem Sinne …Der 1. Schritt ist getan.

Der 2. Schritt

Eine Köchin, die das Essen lernt!

Die folgenden Zeilen kosten mich mehr Mut als ich gedacht habe. Umso wichtiger ist es sie zu schreiben, denn es kann sich nur etwas ändern wenn ich mich änder.

„Der Zweifel raubt uns was wir erreichen könnten, wenn wir es nur versuchen würden!“ W. Shakespeare

Die Nacht vor dem Wiege Tag ist die schlimmste. Alle Zweifel kommen hoch, egal was die Waage anzeigen wird, es ist sowie nicht recht und immer das gleiche Drama. Eine endlos Schleife der miesen Gefühle. Ja, als ein Mensch mit diversen Süchten muß ich diese Kontrolle durch meinen Hausarzt haben und sie nicht in meiner Hand behalten. Aber gerade diese Kontrollabgabe macht die Loopings in meiner Gefühls- Achterbahn aus. Ich will gesund werden und dies gehört neben vielen anderen Sachen seit nun 5 Jahren dazu. Seit 2010 bin ich an der Bekämpfung, Bewältigung und Aufarbeitung aber es fällt mir noch immer schwer darüber zu reden. Hier und Heute ist es Zeit damit anzufangen, wenigsten einen Teil der ganzen Geschichte, einen Anfang machen.

„Sie schreibt halt. Irgendetwas“ hat einen tollen Artikel verfasst, der mir den notwendigen Anstoß zu diesem gab. Auch wenn die Hintergründe verschieden sind, so fand ich mich ein Stück weit wieder.

Die meisten Menschen denken immer nur an das „Abnehmen“  Bei mir geht es fast immer um das Zunehmen oder zumindest einmal darum, das Gewicht zu halten ohne es zu kontrollieren. 🙂 oder in andere Süchte abzurutschen. Das ist so ziemlich das schwerste daran! Suchtmittel wegzulassen geht irgendwie, habe ich meine eigene Erfahrung gemacht (wenn auch hart) aber eine Sucht zu beherrschen, gleicht dem Kampf David gegen Goliath. Viele Strategien habe ich gelernt und nun ist es an der Zeit sie auch anzuwenden.

Arkuna Frauen 002Ein 1. Schritt ist die Akzeptanz meiner selbst , so wie ich bin und nicht wie ich gern sein möchte oder irgendwer mich gerne hätte. Inga sein, mit allen Macken, Kanten und Eigenarten.

Also stelle ich mich der Angst, nehme sie an und werde Morgen ganz brav zu meinem Arzt gehen.

— 1 Nacht später: Der Arztbesuch liegt hinter mir! Verrückt, das ich einer ZAHL auf der Waage die Macht gebe, meine Tagesstimmung zu beeinflussen. Nun heißt es achtsam sein und entgegengesetzt handeln. Also bleibt der süße Milchreis auf dem Tagesplan und ich werde keine Alternativen kochen. Da wo die Angst ist … da geht es lang!

Ich werde berichten wie er schmeckte, denn ehrlich ich liebe süße Hauptspeisen. 🙂

Der 3. Schritt

Die zwei kraftvollen, tiefgründigen und sehr berührenden Sätze, welche mich zum Nachdenken brachten.

Was in mir nicht sein darf, hindert mich am Sein.

und

Ungeheuer gibt es wirklich, Geister gibt es auch. Sie leben in unserem Inneren und manchmal gewinnen sie.

Seit längerer Zeit nun bin ich auf dem Wege, um zu mir selber zu finden und dabei auch auf Seiten gestoßen, die mir nicht gefallen. Eigenschaften von mir, welche auch Gründe dafür waren, warum ich so Krank geworden bin. Gier, Neid, Wut, Überheblichkeit und Arroganz um nur einige zu nennen. Es hat mich tief erschüttert zu erkennen, das ich nicht „Perfekt“ bin, fehlbar bin wie jeder Mensch. Im Gegenteil ich besitze Schattenseiten, Monster und Geister. In  den Zeiten wo sie mein Leben beherrscht haben ging es mir alles andere als gut. Ich war nicht in mir! Damit dies nicht noch einmal passieren kann, muss ich nun daran gehen,  sie zu akzeptieren, anzunehmen ohne sie schön zu reden. Mich Ihnen zu stellen und trotzdem zu sagen

„Das bin ich jetzt und das ist Okay!“

Nur wie genau macht man dies, wer sagt schon gerne von sich, das man ein „Mensch mit schlechten Charaktereigenschaften“ ist? Wie soll man damit klarkommen, ich weiß es nicht aber es scheint so, das sie dazu gehören. Das in mir ein Jekyll und ein Hyde leben! Das Yin und Yang nur miteinander zur Harmonie führen, das Gut und Böse erst den Frieden schätzen lehren, das Schwarz und Weiß die Welt in Graustufen taucht und nur damit, die Farben erstrahlen können.

Die Balance zu finden und nicht einem Extrem zu verfallen oder gar zu folgen, ist eine Möglichkeit. Vielleicht sind die vermeintlichen „schlechten Eigenschaften“ ja doch „Eigenheiten“, die den Umständen meines sozialen Umfeldes geschuldet sind. Sollte ich mir in Momenten, wo sie mich drängen die Frage stellen:

 „Welche Eigenschaften jetzt, in diesem Moment, notwendig sind und welche nicht?“

Mich würde interessieren, ob es Menschen gibt denen es ähnlich geht und wie sie sich Ihren Dämonen stellen. Vielleicht hat der eine oder andere Lust mir davon zu berichten?

Bis dahin, weitermachen und nicht zweifeln. 🙂

J.W. Goethe   „Unsere Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsere Eigenheiten.“

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