Eine andere Lasagne mit Spinat und Linsen

img_20160408_211516.jpg

Zugegeben ganz so appetitlich sieht dieses Foto meines herrlichen Mittagsessen nun wirklich nicht aus! Aber wie soll man denn Lasagne, egal ob klassisch oder auch in dieser vegetarischen Variation, glanzvoll anrichten? Da ich ja meist nur für 1 Person, sprich mich, koche habe ich eine kleine Auflaufform in der perfekten Größe und genieße meine Lasagne direkt daraus! Die Idee, anstatt des Hackfleisches, einmal rote Linsen zu verwenden ist aus der Not heraus entstanden. Ich habe schlichtweg kein gutes Hackfleisch mehr bekommen und das Sojagranulat ???

 

Nein dass überzeugt mich noch immer nicht. Bei aller Liebe zur vegetarisch/veganen Küche, Fleischkomponenten sollten für mich nicht einfach ausgetauscht werden. Diese Gerichte bestehen im direkten Vergleich eher selten, dann doch lieber ein neuer Geschmacksversuch in der gleichen Zubereitungart!

Zutaten (1-2 Portionen)

Zubereitungszeit etwa 45-50 min

  • 50 g rote Linsen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe fein geschnitten
  • 100 g feine Gemüsewürfel (Karotte, Zwiebel, Sellerie)
  • 125 ml Gemüsefond
  • 80 g Lasagneplatten
  • 1 Ei
  • 1 Tl  Tomatenmark
  • 100 g saure Sahne
  • 100 g TK Blattspinat
  • Salz, Zitronenpfeffer, Oregano
  • 50 g geriebener Käse

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Zwiebel, Möhre und Sellerie in dem Olivenöl vorsichtig anbraten, den Knoblauch kurz mit andünsten und alles leicht mit dem Tomatenmark anschwitzen. Die  Linsen drunter rühren und mit dem Gemüsefond ablöschen. Mit Oregano, Salz und Zitronenpfeffer würzen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen. (Die Linsenmasse sollte nicht zu flüssig und nicht zu fest sein. Evtl. etwas Wasser nach gießen).

cam00769.jpgDie saure Sahne mit dem Ei verrühren und pikant abschmecken. wer mag kann mit etwas Curry und Chili eine exotische Note einfügen. Etwas von der Linsenmasse in eine leicht geölte Auflaufform geben, Lasagneplatten darüber legen und mit etwas saure Sahne Masse bestreichen. So weiter stapeln bis alles aufgebraucht ist und zum Schluss den Käse darüber streuen.

Die Linsenlasagne auf der mittleren Schiene im Ofen bei in 30 Minuten goldbraun backen und vielleicht direkt aus der Form probieren. 🙂

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Kokos- Cranbeeries „KEKSE- COOKIES oder PLÄTZCHEN“

img_20160606_103005.jpgWarum es nun zwingend Cookies heißen muss, eröffnet sich kaum meinem Verstand. So schlimm ist das Wort Keks nun auch nicht. Obwohl… auch dieses stammt vom englischen Wort cake ab. 🙂

Dann sind diese kleinen Glückseeligkeiten vielleicht Plätzchen, Gutsel oder oder oder ? Auf jeden Fall einfach kleine Sünde wert und der perfekte Begleiter für ein kleines Hungerloch am Nachmittag!

Zutaten (für ca. 20 Stück)

Zubereitungszeit: etwa 45 min

  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 180 g Mehl
  • ½ Prise Salz
  • 100 g Kokosraspel
  • 125 g getrocknete Cranberrys
  • Backpapier

Den Backofen auf 150°C Umluft (175°C E-Herd) vorheizen. Mit dem Handrührgerät die zimmer warme Butter zusammen mit dem Zucker etwa 8 Minuten cremig rühren. Das Ei zugeben und einarbeiten. Mehl, Salz, Kokosraspel mischen und unter die Buttercreme rühren. Zum Schluss die Cranbeerys einarbeiten.

2 Backbleche mit Backpapier auskleiden und nicht zu große Kekshäufchen mit !reichlich! Abstand setzen. Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen ca. 15–17 Minuten backen, herausholen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Notfallessen | Kommentar hinterlassen

Gebratener Spargel mit Sesam und Aprikosen

img_20160410_153740.jpgDiese Jahr stehe ich ganz im Bann des grünen Spargels. Mit seinem unvergleichlich würzigem Aroma übertrifft er noch den Fakt, des nicht schälen müssens. 🙂

Es ist mein Gericht der Sonne, denn grüner Spargel darf soviel Sonne tanken wie er möchte um sein Chlorophyll zu bilden und somit ein wahres Super Food ist. Chlorophyll unterstützt die Entgiftung, hilft bei der Blutbildung und fördert die Wundheilung! Da ich aber kein Verfechter der Trinknahrung, in Form von Smoothie bin, bereite ich ihn lieber in der Pfanne zu, knackig, würzig und frisch. Einfach lecker!

Zutaten (1 Person)

  • 1 EL Sesamöl
  • 500 g grüner Spargel
  • Salz, Zitronenpfeffer
  • 1 EL Sesamsamen
  • 1 Msp frisch geriebener Ingwer
  • 1/2 kleine Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 getrocknete Aprikosen
  • 2 getrocknete Chilitomaten
  • frischer Limettensaft
  • 1 EL Sojasauce
  • etwas Honig

Das untere Drittel der grünen Spargelstangen schälen und die Enden, an der natürlichen Bruchstelle, kappen. Den Spargel abspülen und schräg in längliche, 2-3 cm lange, Stücke schneiden.  Die getrockneten Aprikosen und Tomaten in feine Streifen schneiden und mit etwa 100 ml heißem Wasser einweichen. Das Sesamöl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen, den Spargel darin anbraten und mit etwas Salz sowie Pfeffer würzen. Die Hitze  reduzieren und Sesam, Ingwer, Knoblauch sowie die Zwiebelwürfel zufügen. Alles zusammen nochmals  ca. 1 Minute unter ständigem Rühren weiter braten. Anschließend mit der Einweichflüssigkeit der getrockneten Zutaten ablöschen. Aprikosen und Tomaten hinzufügen und offen garen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Der Spargel sollte noch Biss haben! Nun den Limettensaft, die Sojasauce und den Honig zufügen und pikant abschmecken.

Dazu duftenden Basmatireis reichen.

Veröffentlicht unter 30 min Gericht, Allgemein, Alltagsküche | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Zanderragout mit Gartengurken und frischem Dill

img_20160409_155658.jpg

Feinster Fisch, neue Kartoffeln, erfrischende Gartengurke und fein würziger Dill treffen einen Pakt um sich zu einem delikaten Bauchschmeichler zu verbinden . Vielleicht ein wenig simpel für ein Sonntagsessen aber gemundet hat es ausgezeichnet. Es schmeichelte meinem Gaumen und durch die Verwendung von Rapsöl auch meiner Gesundheit! Rapsöl ist eine regelrechte Omega Fettsäuren Bombe. Das Verhältnis der Omega 3 zu 6 ist ausgezeichnet und somit unserem körperlichen Wohlbefinden sehr zuträglich!

 

Zutaten (2 Personen)

  • 750 g   Kartoffeln 
  • 300 g  Zanderfilet ohne Haut und Gräten
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 1 große Salatgurke
  • 2 EL  Rapsöl
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 100 g Schlagsahne  
  • 1-2 EL heller Soßenbinder
  • 1 Bund Dill
  • 1 EL Kapern in Lake

Kartoffeln gut bürsten, waschen und in kochendem Salzwasser, mit der Schale, ca. 20 Minuten garen. Die Fischfilets vorsichtig waschen, trocken tupfen und etwa 3 cm große Stücke schneiden. Die Gurke schälen, längs halbieren. Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in dicke Scheiben schneiden. Den Dill verlesen und sehr fein schneiden.

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zanderwürfel mit Salz, Pfeffer und eventuell Zitronensaft würzen und kurz in dem Öl anbraten. Anschließend herausnehmen und die Gurkenstücke im Bratfett ca. 3 Minuten anbraten. Brühe zugießen, aufkochen und die Kapern zufügen, auf kleiner Flamme etwa 3 min köcheln. Die Sahne an gießen, erneut aufkochen und den Soßenbinder einrühren. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Zum Schluss den fein gewiegten Dill zugeben und in der Soße erwärmen. Die Kartoffeln abgießen und gemeinsam mit dem Ragout servieren.

Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst!

Veröffentlicht unter 30 min Gericht, Allgemein, Alltagsküche | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Der 12. Schritt „Auf der Suche nach mir, fand ich eine Frau“

Für die Raupe ist es das Ende, für den Meister ein Schmetterling!

cam00766.jpgMeine Verpuppung dauerte etwa 3 Monate! Nun einige Kilos mehr, haben sich nicht nur meine Blutwerte normalisiert, sonder ist auch mein Hormonhaushalt explodiert!

Bei Essstörungen ist eine Folgeerscheinung die Amenorrhoe. Einfach erklärt das Ausbleiben der Menstruation. Durch das extreme Untergewicht kommt es zu  hormonellen Störungen. Der Fettanteil des Körpers ist so gering, dass nicht mehr genug Östrogene gebildet werden, damit es zum Eisprung kommen könnte. Der Körper arbeitet auf Sparflamme.

In den vergangenen Monaten stand ich oft verzweifelt vor mir selber, da mein „Wunsch-Zunahme- Plan“ einfach nicht so wollte wie ich. Es war ganz klar, dass ich zunehmen werde! Nur auf die Winzigkeit, der 2. Seite meiner Gedanken war der Teufel im Detail! Zunehmen ja aber bitte nur Muskeln und kein Fett. Was soll ich schreiben… den Kampf „Inga gegen die Natur!“ verlor ich und oft brachte mich dies an den Rand des Warnsinns.  Die Natur nahm einfach ihren Lauf, ohne Rücksicht auf meine Eitelkeiten! Denn mit dem Frühling wurde aus dem fraulichen Kind, zumindest rein biologisch, eine Frau. Ein ganz anderes Chaos betrat nun gemeinsam, mit einem gefühlten Tsunami an Gefühlen, meine Spielwiese des Lebens.

Was es bedeutet wieder, nach 16 Jahren, seinen monatlichen Zyklus (ohne zusätzliche Hormone) zu bekommen, können wohl nur wenige Frauen beschreiben. Ich zumindest fühlte mich, in meine Pubertät, zurückversetzt. Die gleiche Scham, das gleiche Chaos an Gefühlen, die gleiche Unsicherheit ob ich das überhaupt möchte oder was möchte ich. Möchte ich eine richtige Frau sein?

Vor 16 Jahren hätte ich die Aussage von Jeanne Mammon schlichtweg unterschrieben! Sie sprach mir aus der Seele….

Eigentlich habe ich mir, immer gewünscht: nur ein Paar Augen sein, ungesehen durch die Welt gehen,nur die anderen sehen.

2016 nun erfolgt der Perspektivwechsel! Mir stellte sich die Frage „Bin ich noch das weibliche Kind oder bin ich eine erwachsene Frau?“ Die rein medizinische Betrachtungsweise brachte mich zu der erleichternden Erkenntnis,  dass es eines der deutlichsten Zeichen zur Gesundung ist! Ein Prozess ging in die nächste Phase und ein weiterer Schritt war vollzogen. Warum ich mich damals geschämt habe und alles daran setzte dies zu ignorieren, kann ich heute nur wage vermuten. Es ist auch, für das Jetzt, nicht mehr wichtig. Mit meiner heutigen Lebenserfahrung und Geschichte sehe ich diesen Prozess als ein Geschenk. Wenn ich meinem Arzt glauben schenken darf, sogar als ein kleines Wunder. Mein 2. Leben wollte ich jeden Tag wertschätzen! Jeden Tag … nicht nur die Guten oder von mir so Geplanten sondern wirklich jeden Tag! Rein biologisch wieder zu einer Frau heranzureifen gehörte einfach dazu. In anderen Kulturen wird dieses Ereignis gefeiert, warum nicht auch in unserem Kulturkreis, in unseren Familien? Eine Antwort kann ich darauf nicht finden. Für mich suchte ich ein Symbol, dass mich auch weiterhin an dieses Ereignis erinnerte und weiterhin bestärkte! Ich malte es, setzte mich damit auseinander und habe schlichtweg akzeptiert, dass ich eine Frau bin. Eine Frau mit Rundungen, mit einem Bauch, einem  Po und einem Busen. Also tatsächlich Körperrundungen, die  größtenteils aus meinem heiß geliebten Körperfett bestehen. 🙂

Es geht doch für mich jetzt darum alte Gewohnheiten und Muster zu ändern. Nicht nur ein einziges Mal, auch nicht nur zwei  mal oder drei mal sondern dauerhaft! Zu verstehen das Alles einem natürlichen Gesetz zugrunde liegt, hilft mir auf meinem weiteren Weg. Egal wie oft die Teufel meiner Süchte an meiner Tür klopfen und mir verlockend zuflüstern „Es reicht einfach nur durchzuhalten, um danach wieder so weiterzumachen wie bisher!“ Dann muss ich mich stoisch wehren, lauthals und entschlossen NEIN sagen. Denn wer außer mir sollte dies sonst tun? Es kostet nicht wirklich Zeit Dinge zu ändern, sondern fordert definitiv nur  Entschlossenheit und beherztes Angehen der vermeintlichen Hürden, welche sich da stellen.

Jaaa, ich bin eine Frau.-Soll ich es buchstabieren? G-Ö-T-T-I-N.

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Lesenswertes, Meine Philosophie | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Ganze Forelle aus dem Ofen

img_20160414_184626.jpgFast wie ein Geschenk kommt dieses Rezept in seiner Silberhülle daher und überzeugt auf ganzer Linie. Aroma, Saftigkeit und Wohlgefühl im Bauch! Ganz einfach und so herrlich lecker! Ohne viel Aufwasch und Schi Schi, nur hervorragende Qualität an Fisch und Beilagen damit dem puren Genuss nichts im Wege steht. Das beste jedoch ist tatsächlich die Zeit der Zubereitung. Maximal 10 min um den Fisch vorzubereiten sowie einzupacken und dann nur etwa  30 min  im vorgeheizten Backofen garen.

 

 

Zutaten (1 Person)

  •  1 Forelle mit Kopf aber ausgenommen (ca. 250-300 g)
  • 1/2 Zitrone
  •  Zitronenpfeffer,Salz
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • frische Petersilie und Dill
  • 20 g Butter (lauwarm zerlassen)
  • etwas Öl und 1 großes Stück Alufolie

Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen. Die Forelle kalt abspülen und vorsichtig trocken tupfen. Zitrone in Scheiben schneiden. Petersilie und Dill grob hacken. Knoblauch in feine Scheiben schneiden und alles mit der Butter verkneten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Alufolie mit dem Öl bepinseln,  Forelle innen und außen salzen und auf die Folie legen. Mit der Buttergewürzmischung die Forelle füllen und die Zitronenscheiben obenauf legen. Die Alufolie zu einem Päckchen falten und für etwa 15-20 min in dem heißen Ofen garen. Zum testen, ob die Forelle gar ist, das Päckchen vorsichtig öffnen und schauen ob sich die Haut bzw. Rückenflosse leicht herausziehen lässt.

Dazu schlichte Salzkartoffeln, einen knackig grünen Salat reichen und die Seele baumeln lassen.

Veröffentlicht unter Allgemein | 3 Kommentare

Wieder da!

img_20160414_184734.jpgVorbei ist de Zeit des Innenhaltens! Im März zog ich mich ein wenig von dem bloggen zurück um intensiver an mir, meiner Gewichtszunahme und der damit verbundenen Körperakzeptanz zu arbeiten. Es war/ist eine sehr emotionale und aufwühlende Zeit, die da hinter mir liegt! Mein Bauchgefühl ist es nun, welches mich wieder in die Tasten schlagen lässt, denn es prophezeit eine noch spannendere Zeit, die nun folgt, und ich gerne festhalten möchte.

Meine Projekt „Dann halt ohne Klinik zum Set Point!“ stellte mich vor Hürden, an welche ich vorher nicht einmal zu denken wagte. Heute kann ich dennoch sagen, einige Kilos sind drauf aber noch nicht alle. Ich bin wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen  und stehe diesem Thema realistisch gegenüber. Weitere Angstgrenzen habe ich genommen, neue Prozesse fanden statt und altbekannte Feinde betraten wiederholt das Feld des „Lebens Lernens“. In den folgenden Wochen möchte ich ein wenig berichten, von  stattgefundenen Entwicklungen, von Entdeckungen der Freizeitgestaltung (ich gehe unter die Gärtner) aber auch von Rückfällen und Zweifeln.  Gespickt mit neuen Rezepten, Sprüchen und Anekdoten ist für Abwechslung gesorgt und ich freue mich auf regen Austausch mit Euch.

Inga

Veröffentlicht unter Allgemein, Lesenswertes | Verschlagwortet mit | 5 Kommentare

Innehalten

Diese Zeilen sind der Beginn eines vorübergehenden Abschieds. Vor etwa einem Jahr habe ich mit meinem kleinen, feinem Blog begonnen um mich wieder in die Spur zu bringen . Ich hatte ein festes Ziel vor Augen und eine klare Vorstellung davon wie ich es erreiche. Eine eigenständige Gewichtszunahme um für die letzten Schritte, ein letztes Mal, zum Set Point nochmals in die Klinik zu gehen.

In diesem unwahrscheinlich tollen Jahr habe ich eine erstaunliche kleine Rezepte Sammlung zustande gebracht. Gerichte die ich genossen habe und welche mir den Zugang zum Geniessen und selber kochen zurückbrachten. Mit jedem Gramm mehr kam auch, unter dem Strich, wieder mehr Lebensfreude in mein Wesen und ich konnte viele Leidenschaften neu entdecken. Angefangen vom Malen, über das Trommeln bis hin zu Yoga und natürlich dem Schreiben. 🙂

Mein  Masterplan ging auf, ich nahm eigenständig zu und habe den Antrag für die Klinik  gestellt. Nur ist das mit Schicksal und dem vorbestimmten Weg zu ein Ding. Erstens kommt es anders und zweitens als gedacht! Die Krankenkasse übernimmt keine weitere stationäre Behandlung. Puh, die Nachricht kam sehr, sehr unverhofft. In nichts war ich mir so sicher, dass ich die restliche Zunahme in einer klinischen Umgebung erreichen könnte. In einem doch geschütztem Umfeld und nun NICHT? Wie soll ich das packen? Wie soll es weitergehen? Seltsamer Weise  fiel ich dennoch in kein Loch oder  totale Selbstzweifel…nein im Gegenteil. Ich ließ  die Information sacken, machte mir Mittagessen und ging ins Gespräch mit mir! In den folgenden Tagen sprach ich auch mit meinem „Helferteam“ vor Ort und kam zu dem Schluss „Was hat sich verändert? Nichts! Essen muss ich nach wie vor alleine!“ Ich bin stärker geworden und schon längst auf dem Weg zu meinem Ziel. Stark genug um weiter zu gehen, auch ohne die Klinik! Es wird hart , JA, es wird nicht leicht, JA aber unmöglich NEIN. Man sagte mir oft in der Vergangenheit, dass ich es nie schaffen würde und was ist passiert … DAS GEGENTEIL! Ich gehe oft andere Wege und andere Tempos, ich mache keinen Wettkampf aus dem Gesund werden. Ich tue es nur für mich, die Schritte die ich gehe sind so fest und gezielt, dass ich mich auf mich verlassen kann. ich kann tiefe Wurzeln schlagen und mit einer unendlichen Geduld harren, Situationen aussitzen und Krisen wegatmen. Diese Fähigkeiten werde ich brauchen um die restlichen Kilos zuzunehmen.

Ich nehme die weitere Herausforderung an! Das bedeutet aber auch, dass es nicht mehr um „Blog taugliche“ Rezepte oder Gerichte gehen wird . Nicht vorrangig, denn um relevant und zügig zuzunehmen geht es um essen. Mindestens 3-5 mal ausreichend und wenn es denn sein muss, dann auch nur mechanisch. Es werden Gefühle, Gedanken und auch Zweifel kommen, da mache ich mir nix vor. Nur möchte ich mich nicht davor drücken indem ich mich mit dem Bloggen ablenke. Ich möchte mir und meiner Angst in das Gesicht schauen. Damit der Schrecken seine Macht verliert! Was soll passieren, es kann nur besser werden.

Bis ganz bald und eine gute Zeit euch Lieben!

WIN_20160302_114702

Veröffentlicht unter Allgemein | 9 Kommentare

Puten-Khorma

img_20160221_155459.jpg

In einem Ratgeber für Gesundheit habe ich vor einiger Zeit folgendes Rezept entdeckt. Im Ursprung mit feinem Lammfleisch aus der Schulter zubereitet wurde aber freundlich darauf verwiesen, dass man es auch gut mit Geflügel zubereiten kann. Aufgrund der Zubereitungszeit und da ich für die alltägliche Küche doch schnellere Gerichte bevorzuge, habe ich zu 1. Versuch Putenkeulenfleisch verwendet und werde die Lamm Variante aber definitiv noch für Gäste versuchen, dann vielleicht auch ein wenig schärfer. 🙂

 

 

Zutaten (2 Personen)

  • 300 g Putengulasch aus der Keule in Würfel geschnitten
  • 1 fein geschnittene Zwiebel
  • 1 kleine grüne Chilischote (entkernt und fein gewürfelt)
  • 1 TL getrocknete Korianderblätter
  • 2 EL Ghee
  • 1 TL geriebenen Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe fein geschnitten
  • 1 TL Garam Masala
  • Salz, Chili (nach Gusto)
  • 1 Fleischtomate gewürfelt
  • 100 g Naturjoghurt
  • 100 g Kokosmilch
  • 1 EL Thahin

Das Ghee in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln darin glasig anbraten. Knoblauch, Ingwer, Chili hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Die Masse mit dem Garam Masala bestäuben, den Koriander zufügen und mitanbraten. Mit einem Schuss Wasser ablöschen, damit die Masse nicht zu trocken ist und etwa 3-5 Minuten leise köcheln lassen. Die Tomatenwürfel zugeben und weiter 5 Minuten köcheln lassen. Das Putenfleisch mit Salz und Pfeffer würzen, hinzufügen und einmal aufkochen lassen. Nun den Joghurt, die Kokosmilch und das Thahin einrühren und etwa 30 Minten garen bis das Fleisch gar und weich ist!

Falls vorhanden mit frischen Korianderblättern verfeinern und nochmals abchmecken. Dazu lockeren Basmatireis servieren.

Veröffentlicht unter 30 min Gericht, Allgemein, Alltagsküche | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

„Weisheiten des Po aus Kung-Fu-Panda“

img-20160220-wa0008.jpgAus diesem Samen wächst ein Pfirsichbaum. Auch wenn du dir noch so sehr Äpfel oder Orangen wünscht, wird er Pfirsiche tragen.

Sie dir diesen Baum an. Ich kann ihn nicht zwingen zu erblühen, wenn ich es wünsche. Und er wird keine Früchte tragen ehe die Zeit reif ist.

Es gibt keine geheime Zutat. Es kommt nur auf dich an.

Ich bin kein dicker, fetter Panda. Ich bin der dicke, fette Panda.

Es gibt nur Nachrichten. Keine Guten und Schlechten.

Das Gestern ist Geschichte. Das Morgen nur Gerüchte. Doch das Heute ist die Gegenwart. Und die zu erleben ist ein Geschenk.

Veröffentlicht unter Allgemein, Lesenswertes, Meine Philosophie | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen