Rinderrouladen für den Sommer

img_20160428_142611.jpgDieser Klassiker der deutschen Küche wird oft in Begleitung von Rotkohl, Kartoffelklößen und einer „sämig gebundenen“ Soße angetroffen. Was, richtig zubereitet, auch eine wunderbare Sache im Spätherbst oder Winter ist. Nur im Sommer vielleicht nicht ganz den Zeitgeist trifft. Nun liebe ich aber Rouladen! Die Kombination, der Geschmacksnuancen, aus Senf, Zwiebeln und fein-würzigem Speck ergeben ein unvergleichliches Aroma in der Nase und dem Mund.

Also habe ich mir den Klassiker ein wenig „entschärft“, „aufgehübscht“ und dem sommerlichen Feeling angepasst. Mit einem herrlichen Gemüse aus  Brechbohnen, getrockneten Tomaten und Champignons, sowie einer Soße die nur durch langes schmoren, mit Wurzelgemüse, ihren Geschmack und Bindung erhält. Dazu gab es ein knuspriges Ciabatta um auch den letzten Tropfen Soße nicht zu vergeuden. Lecker, einfach nur lecker! 🙂

Zutaten (2 Personen)

Zubereitungszeit etwa 2 Stunden

  • 2 Rinderrouladen aus der Keule (ca. 150 g)
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Karotte
  • 1 kleines Stück Sellerie
  • 1 Gewürzgurken in Scheiben geschnitten (Spreewälder)
  • 1/2 Zwiebel in Scheiben geschnitten
  • 2 TL grober Senf (Bautzener)
  • 2 Scheiben Frühstücksbacon
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Tomatenmark
  • 100 ml roter Cranbeerie Saft (alternativ ein trockener Rotwein)
  • 1/2 L Rinderfond
  • 1-2 Zesten Zitronenschale

 

Den Ofen auf 175° C (Umluft) vorheizen.  Zwiebel, Karotten und Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Rouladenfleisch zwischen 2 Seiten Klarsichtfolie flach klopfen, nebeneinander legen, salzen, pfeffern, mit Senf bestreichen und mit dem Bacon belegen. Die Gewürzgurkenscheiben  auf dem breiten Ende der Rouladen verteilen. Mit Zwiebelstreifen belegen, die Längsseiten darüber klappen und vom breiten Ende aus aufrollen. das Fleisch mit Rouladennadeln fixieren und mit Salz, Pfeffer kräftig würzen.

1 EL Öl in einem Bräter erhitzen, Rouladen darin rundum anbraten, danach herausheben. Restliches Öl im Bräter erhitzen, Gemüse darin anrösten. Das Tomatenmark dazugeben und unter Rühren kurz mitrösten. Mit dem Cranbeerie Saft ablöschen, kurz einkochen lassen und mit dem Rinderfond auffüllen, anschließend die Rouladen hineinlegen. Im vorgeheizten Ofen  auf der 1. Schiene von unten etwa 1 1/2 Stunden zugedeckt schmoren, dabei ab und zu wenden.  Wenn die Rouladen weich sind herausheben und die Soße gemeinsam mit dem Gemüse durch ein Sieb in einen Topf streichen, aufkochen, bis zur gewünschten Sämigkeit noch einköcheln und abschmecken. Die Rouladen noch ca. 8-10 Minuten bei milder Hitze darin ziehen lassen.

Tipp

Schmorgerichte wie diese Rouladen schmecken mir aufgewärmt noch besser. ich bereite sie meist schon 1 oder 2 Tage vorher zu und stelle nur die Soße frisch fertig. So gibt es keinen Stress und mein Sonntagsessen ist eine entspannte Geschichte!

 

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„Rück-Vor-Akutfall“- Teil 2

11203098_866850706702415_9154810540511639767_n„Wenn eine Gedankenlampe ausgeht, entsteht eine Gewohnheit!“ Alexander Rauter

Es war passiert! Meine Gedankenlampe hatte einen Kurzschluss und die alte Gewohnheit war zu verführerisch! Panik, Versagen, Kopf in den Sand und die wiederkehrende Frage „Wie soll ein Mensch das ertragen?“ Indem ich innehalte und meinen Fokus auf das richte was mir wichtig ist „Meine Werte“ also zurück zum Prinzessinnen Prinzip

„Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, lächeln und weitermachen!“

1. Frühstücken und zurück in meine Struktur. Das Geschehene war passiert, daran konnte ich nichts ändern aber es machte meine Fortschritte doch nicht weniger bedeutsam! Hingegen machte es mir deutlich, dass ich auf Ursachen Forschung gehen musste. Sprich ein gutes Stück Arbeit lag vor mir. Ich weiß aus Erlebtem und Erleben, wie sich Verhalten wandeln kann, damit der Heilprozess weitergehen kann. Ich muss dabeibleiben und mit offenen Augen hinschauen! In der Klinik wurde ich zumeist zu einer Verhaltensanalyse des „Problemverhalten“ verdonnert. Gemeinsam, im Gespräch mit meiner Therapeutin, analysierte ich die komplette Situation und  dabei begab ich mich auf Ursachen Forschung! So nun auch jetzt! Ich stellte mich den Fragen und Tatsachen, der beschissen grausamen Realität.

  1. Beschreibe das Problemverhalten im Detail! Wirklich alles und besonders die unschönen Seiten. Was habe ich gedacht, gefühlt und körperlich wahrgenommen? War ich alleine oder gab es Menschen die beteiligt waren?
  2. Welche äußeren oder inneren Auslöser waren vor der Situation präsent? Welche Gedanken waren in meinem Kopf bevor der Fressanfall begann?
  3. Welche „Faktoren“ begünstigten den Anfall im vornherein? (einsparen, rumsporteln, nicht schlafen etc.)
  4. Welche Konsequenzen (positiv + negativ) folgen nun?
  5. Lösung herausfiltern! Wo hätte ich ansetzen können um die Situation zu entschärfen? Was hätte ich tun müssen?
  6. Was kann ich daraus lernen? Welche vorbeugende Strategien kann ich entwickeln!

Punkt 2,3 und 5 zeigten schnell was schon länger offensichtlich war. Die äußere Fassade der funktionierenden Person, Inga, hatte unter der Haut Risse. Ich war zu arglos in dem Umgang mit mir selbst. Ich ignorierte meine Grenzen, schlief zu wenig, knapste an meinen Zwischenmahlzeiten, sprach nicht über Bedrückendes, sondern begrub alles mit Arbeit und taktischem Wegrennen. Ich ging aus dem Kontakt mit Menschen und hungerte weniger körperlich als vielmehr geistlich. Ich war allein unter so vielen Menschen und brauchte die Freunde, vor denen ich mich vergrub. Warum??? Weil ich nicht sehen/hören wollte, wie es mir besser gehen könnte. Ich war so müde von dem ständigen dagegen halten und wollte eine Pause! NUR EINMAL NOCH!!!!

Oh wie ich diesen Satz hasse, denn es gibt keine Pause von der Sucht von  den mühsamen Weg zur Gesundheit! Nur weil ich im Normal Gewicht und trocken bin, heißt es nicht, dass der Weg auf einmal leichter ist! Also stellte ich mich zu gefühlten x-ten Mal wieder neu auf! Feste Essens- und Tagespläne, festgelegte Pausen, regelmäßiges schreiben meiner Morgenseiten, Gi Gong und Malen brachten mich wieder in die Spur.

Friedrich Hegel sagte einmal

Was die Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses, dass Völker und Regierungen  niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt hätten.

Ich möchte lernen und sehe mittlerweile auch die Rückfälle als ein Vorfall, mit der Chance mich in Zukunft besser zu behandeln zu wissen. 🙂

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„Rück-Vor-Akkut-Fall“- Teil 1

img_20160409_103508.jpgEine Sucht und eine Essstörung ist eine Sucht, wirklich zu bewältigen ist ein sehr langwieriger Prozess! Das ist ein unumstößlicher Fakt und wahrscheinlich auch ein Naturgesetz. Am Anfang ist der Wunsch, man sagt sich vielleicht „Und ab Morgen höre ich auf! Höre ich auf zu Hungern ! Höre ich auf zu Kotzen! Höre ich auf mich selbst zu Zerstören!“ und ohne Zweifel man will es tatsächlich. Denn zu diesem Zeitpunkt ist der Leidensdruck so mächtig, das Leben so eingeschränkt, dass man erkennt, dass es schon sehr lange kein Leben mehr ist. Auch ich stellte keine Ausnahme. bei diesen Gedankengängen dar.

So schmiedete ich detaillierte Pläne, wie es ab „Morgen“  genau laufen sollte, wie ich mir ein Leben ohne Sucht  vorstellte und erschuf in meinem Kopf euphorisch eine neue Inga. Am nächsten Tag jedoch, getreu nach dem Motto „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ war/ist die Euphorie zumeist weg und der Gedanke an das „Nur noch eine Mal!“ kroch in jede Zelle des Gehirns.  Dies ging bei mir solange bis ich, leider nicht nur einmal, in die Klinik  zu stationären Behandlung musste, um eine reelle Chance für den Neu-Start  zu schaffen.

Dieser „Nur noch…“ Satz jedoch hat seine Macht, nach wie vor, nicht verloren und ist einem schwelenden Geschwür gleich, welches immer dann an Kraft gewinnt, wenn ich zu locker oder unbedarft bin. Auf makabere Weise immer dann, wenn es mir sogar gut geht und ich wirklich auf höchstem Niveau jammern müsste.  Wie bei einem Fingerschnippser  ist er plötzlich da, dieser kranke Gedankengang und die Planung beginnt fast gleichzeitig. Die Planung des, noch einen aber wirklich letzten, Fressanfall! Nach langer „Anfall freier Zeit“ war er wieder da. So verführerisch und lockend, dass ich Ihm scheinbar nichts entgegenzusetzen  hatte. Nicht nur, dass ich mein Gewicht und Körper akzeptierte, nein ich war mit mir zufrieden. Alles lief, so wie ich es mir vorstellte. Es fing leise an, ich hörte nicht hin und machte weiter wie gewohnt und plötzlich war die Stimme zu laut!

Der Druck war so massiv, dass ich nach detaillierter Planung um Mengen und Auswahl, meiner zu erbeutenden Lebensmittel, los zog und mir meine Drogen besorgte. Ich sagte Termine ab, kanzelte Verabredungen, verkroch mich in der Wohnung und los ging es. Ich kochte Unmengen, aß diese Unmengen, bis ich nicht mehr konnte und kotze Unmengen wieder aus. Dieser grauenvolle Prozess zieht sich dann Stundenlang hin, bis entweder kein Essen mehr da ist oder ich zu kaputt zum weitermachen bin. In diesen Moment war keine Reue sondern nur Stille! Stille in meinem Kopf und keine Emotion in meinem Sein. Ruhe vor dem endlosen ankämpfen gegen die Sucht und Ruhe vor der verlockenden Stimme in meinem Kopf!

Das Erwachen kam, nicht erst am nächsten Morgen, sondern prompt mit unnachgiebiger Härte. Scham, Ekel, Abscheu vor mir und meinem Wesen überrannten mich und Selbstzweifel nagten so stark wie selten an mir. Mit rasendem Herzen, schmerzendem Magen und brennender Speiseröhre fiel ich in eine alptraumhafte Nacht!

Einmal Suchti, immer Suchti!

 

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Eine andere Lasagne mit Spinat und Linsen

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Zugegeben ganz so appetitlich sieht dieses Foto meines herrlichen Mittagsessen nun wirklich nicht aus! Aber wie soll man denn Lasagne, egal ob klassisch oder auch in dieser vegetarischen Variation, glanzvoll anrichten? Da ich ja meist nur für 1 Person, sprich mich, koche habe ich eine kleine Auflaufform in der perfekten Größe und genieße meine Lasagne direkt daraus! Die Idee, anstatt des Hackfleisches, einmal rote Linsen zu verwenden ist aus der Not heraus entstanden. Ich habe schlichtweg kein gutes Hackfleisch mehr bekommen und das Sojagranulat ???

 

Nein dass überzeugt mich noch immer nicht. Bei aller Liebe zur vegetarisch/veganen Küche, Fleischkomponenten sollten für mich nicht einfach ausgetauscht werden. Diese Gerichte bestehen im direkten Vergleich eher selten, dann doch lieber ein neuer Geschmacksversuch in der gleichen Zubereitungart!

Zutaten (1-2 Portionen)

Zubereitungszeit etwa 45-50 min

  • 50 g rote Linsen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe fein geschnitten
  • 100 g feine Gemüsewürfel (Karotte, Zwiebel, Sellerie)
  • 125 ml Gemüsefond
  • 80 g Lasagneplatten
  • 1 Ei
  • 1 Tl  Tomatenmark
  • 100 g saure Sahne
  • 100 g TK Blattspinat
  • Salz, Zitronenpfeffer, Oregano
  • 50 g geriebener Käse

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Zwiebel, Möhre und Sellerie in dem Olivenöl vorsichtig anbraten, den Knoblauch kurz mit andünsten und alles leicht mit dem Tomatenmark anschwitzen. Die  Linsen drunter rühren und mit dem Gemüsefond ablöschen. Mit Oregano, Salz und Zitronenpfeffer würzen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen. (Die Linsenmasse sollte nicht zu flüssig und nicht zu fest sein. Evtl. etwas Wasser nach gießen).

cam00769.jpgDie saure Sahne mit dem Ei verrühren und pikant abschmecken. wer mag kann mit etwas Curry und Chili eine exotische Note einfügen. Etwas von der Linsenmasse in eine leicht geölte Auflaufform geben, Lasagneplatten darüber legen und mit etwas saure Sahne Masse bestreichen. So weiter stapeln bis alles aufgebraucht ist und zum Schluss den Käse darüber streuen.

Die Linsenlasagne auf der mittleren Schiene im Ofen bei in 30 Minuten goldbraun backen und vielleicht direkt aus der Form probieren. 🙂

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Kokos- Cranbeeries „KEKSE- COOKIES oder PLÄTZCHEN“

img_20160606_103005.jpgWarum es nun zwingend Cookies heißen muss, eröffnet sich kaum meinem Verstand. So schlimm ist das Wort Keks nun auch nicht. Obwohl… auch dieses stammt vom englischen Wort cake ab. 🙂

Dann sind diese kleinen Glückseeligkeiten vielleicht Plätzchen, Gutsel oder oder oder ? Auf jeden Fall einfach kleine Sünde wert und der perfekte Begleiter für ein kleines Hungerloch am Nachmittag!

Zutaten (für ca. 20 Stück)

Zubereitungszeit: etwa 45 min

  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 180 g Mehl
  • ½ Prise Salz
  • 100 g Kokosraspel
  • 125 g getrocknete Cranberrys
  • Backpapier

Den Backofen auf 150°C Umluft (175°C E-Herd) vorheizen. Mit dem Handrührgerät die zimmer warme Butter zusammen mit dem Zucker etwa 8 Minuten cremig rühren. Das Ei zugeben und einarbeiten. Mehl, Salz, Kokosraspel mischen und unter die Buttercreme rühren. Zum Schluss die Cranbeerys einarbeiten.

2 Backbleche mit Backpapier auskleiden und nicht zu große Kekshäufchen mit !reichlich! Abstand setzen. Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen ca. 15–17 Minuten backen, herausholen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

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Gebratener Spargel mit Sesam und Aprikosen

img_20160410_153740.jpgDiese Jahr stehe ich ganz im Bann des grünen Spargels. Mit seinem unvergleichlich würzigem Aroma übertrifft er noch den Fakt, des nicht schälen müssens. 🙂

Es ist mein Gericht der Sonne, denn grüner Spargel darf soviel Sonne tanken wie er möchte um sein Chlorophyll zu bilden und somit ein wahres Super Food ist. Chlorophyll unterstützt die Entgiftung, hilft bei der Blutbildung und fördert die Wundheilung! Da ich aber kein Verfechter der Trinknahrung, in Form von Smoothie bin, bereite ich ihn lieber in der Pfanne zu, knackig, würzig und frisch. Einfach lecker!

Zutaten (1 Person)

  • 1 EL Sesamöl
  • 500 g grüner Spargel
  • Salz, Zitronenpfeffer
  • 1 EL Sesamsamen
  • 1 Msp frisch geriebener Ingwer
  • 1/2 kleine Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 getrocknete Aprikosen
  • 2 getrocknete Chilitomaten
  • frischer Limettensaft
  • 1 EL Sojasauce
  • etwas Honig

Das untere Drittel der grünen Spargelstangen schälen und die Enden, an der natürlichen Bruchstelle, kappen. Den Spargel abspülen und schräg in längliche, 2-3 cm lange, Stücke schneiden.  Die getrockneten Aprikosen und Tomaten in feine Streifen schneiden und mit etwa 100 ml heißem Wasser einweichen. Das Sesamöl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen, den Spargel darin anbraten und mit etwas Salz sowie Pfeffer würzen. Die Hitze  reduzieren und Sesam, Ingwer, Knoblauch sowie die Zwiebelwürfel zufügen. Alles zusammen nochmals  ca. 1 Minute unter ständigem Rühren weiter braten. Anschließend mit der Einweichflüssigkeit der getrockneten Zutaten ablöschen. Aprikosen und Tomaten hinzufügen und offen garen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Der Spargel sollte noch Biss haben! Nun den Limettensaft, die Sojasauce und den Honig zufügen und pikant abschmecken.

Dazu duftenden Basmatireis reichen.

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Zanderragout mit Gartengurken und frischem Dill

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Feinster Fisch, neue Kartoffeln, erfrischende Gartengurke und fein würziger Dill treffen einen Pakt um sich zu einem delikaten Bauchschmeichler zu verbinden . Vielleicht ein wenig simpel für ein Sonntagsessen aber gemundet hat es ausgezeichnet. Es schmeichelte meinem Gaumen und durch die Verwendung von Rapsöl auch meiner Gesundheit! Rapsöl ist eine regelrechte Omega Fettsäuren Bombe. Das Verhältnis der Omega 3 zu 6 ist ausgezeichnet und somit unserem körperlichen Wohlbefinden sehr zuträglich!

 

Zutaten (2 Personen)

  • 750 g   Kartoffeln 
  • 300 g  Zanderfilet ohne Haut und Gräten
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 1 große Salatgurke
  • 2 EL  Rapsöl
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 100 g Schlagsahne  
  • 1-2 EL heller Soßenbinder
  • 1 Bund Dill
  • 1 EL Kapern in Lake

Kartoffeln gut bürsten, waschen und in kochendem Salzwasser, mit der Schale, ca. 20 Minuten garen. Die Fischfilets vorsichtig waschen, trocken tupfen und etwa 3 cm große Stücke schneiden. Die Gurke schälen, längs halbieren. Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in dicke Scheiben schneiden. Den Dill verlesen und sehr fein schneiden.

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zanderwürfel mit Salz, Pfeffer und eventuell Zitronensaft würzen und kurz in dem Öl anbraten. Anschließend herausnehmen und die Gurkenstücke im Bratfett ca. 3 Minuten anbraten. Brühe zugießen, aufkochen und die Kapern zufügen, auf kleiner Flamme etwa 3 min köcheln. Die Sahne an gießen, erneut aufkochen und den Soßenbinder einrühren. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Zum Schluss den fein gewiegten Dill zugeben und in der Soße erwärmen. Die Kartoffeln abgießen und gemeinsam mit dem Ragout servieren.

Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst!

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