Der Igel und sein Spiegelbild

blog 001Es war einmal ein Igel, der schaute in den Spiegel. Er fand sich ziemlich stachelig und dachte:

„Nein, das gefällt mir nicht. Ich möchte jemand anders sein! Ein Tier mit Fell und das ganz fein. Das würd viel besser zu mir passen, ich könnt mein Glück dann nicht fassen.“

Ganz traurig läuft er in den Wald, doch seine Feinde lauern bald. Im Wald da ist es wirklich finster, schon hört er es rascheln aus dem Ginster. Es nähert sich ein roter Fuchs, er ist so achtsam wie ein Luchs und schleicht sich an den Igel ran, als ob der sich nicht wehren kann.

Der Igel rollt sich einfach kugelig und ist plötzlich rundum stachelig. Der Fuchs wird wütend und will beißen, versucht sein Maul ganz aufzureißen. Das einzige was er ganz erwischt, sind lauter Stachel, ganz vermischt.

Der Igel fühlt sich wieder frei, jetzt ist die Gefahr endlich vorbei! erleichtert rennt er Heim zum Spiegel und sieht:

„Ich bin doch gar nicht so übel!“

Auch wenn die Stacheln borstig sind, so weiß doch jedes Kind:

“ Sie sind zwar nicht gerade weich und fein, doch können sie sehr nützlich sein!“

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Eine Antwort zu Der Igel und sein Spiegelbild

  1. Lichtfarben schreibt:

    Schöne Geschichte!

    Gefällt mir

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