Achtung nötiger Perspektivwechsel

 

Freiheit: Was bedeutet Freiheit für mich?

Sie bedeutet Abschied nehmen von eingefahrenen Gedankenmustern, Strukturen und Gewohnheiten die mit Leid verbunden sind.

Wenn ich etwas NEUES will, muss ich ALTES gehen lassen. Auch wenn das zuerst mit Schmerz und Angst verbunden ist.

In schwierigen Zeiten suche ich mir Dinge welche ich kenne, die ich gut kann und die mir damit ein Gefühl von Stärke geben. Das Kochen ist hier meine größte Gefahr und Freude zugleich. Dabei kann ich alles vergessen, fühle mich sicher, gebraucht und wertvoll. Ich definiere mich dann über erfolgte Leistung und erbrachtes Können.  Wenigstens mit dem Vorteil, das ich mittlerweile auch das zubereitete Essen esse. Früher habe ich mich nur in die Kocherei für Andere gestürzt, kannte keine freien Tage und auch keine Pausen. Heute aber habe ich verstanden, dass dieser Weg einen fesselt und die Luft zum atmen nimmt.

Die letzten Tage habe ich erneut das Maß der Dinge nicht gefunden. Ich war nicht bereit unangenehme Gefühle auszuhalten, konnte meinen Körper nicht ertragen und wollte ihn nicht spüren.Ich habe verdrängt das EINSAMKEIT und das Gefühl von UNZULÄNGLICHKEIT einen „emotionalen Hunger“ in mir auslösten. Ich rannte weg!Vergrub mich in meiner Überzeugung von scheinbarem „Nichts richtig zu können und eine Gefangene meiner Krankheiten zu sein!“ Ich fragte mich nicht zu erstem Mal „Wozu?“. Den Blick für eine, schöne und erfüllte, Zukunft zu finden erschien mir so unglaublich schwer.

Ich brauchte Resilizens:

Die Fähigkeit, erfolgreich mit belastenden Lebensumständen umzugehen. Die Fähigkeit, sich von einer schwierigen Lebenssituation nicht „unterkriegen zu lassen“ bzw. „nicht daran zu zerbrechen.

Aaron Antonovsky

Also hielte ich inne und hörte in mich hinein! Mit dem Ergebnis erkennen zu dürfen, dass ich alle Freiheit der Welt habe, dass zu tun wonach mir gerade ist. Nur musste ich dazu erst einmal eine Pause machen und in mich hineinhören. Dies bedeutete am gestrigen Tag, meine Yoga Matte zu schnappen und ganz im Sinne des Luna Yoga´s „Abstand zum Alltag“ herzustellen. Nach einigen Atemübungen fand ich die Spannungen in meinem Körper  und begann sie zu lösen. Diese Schulung in Geduld mit mir verändert meine Wahrnehmung und so kann auch ich die schönen Dinge wieder sehen! Ohne Frage dafür lohnt es sich!

Wenn man eine Blume in die Hand nimmt
und wirklich anschaut,
dann ist sie einen Augenblick lang die ganze Welt.

Blog 001

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