„Jekyll und Hyde“ 2 Seiten in Mir

Die vergangene Woche schenkte mir zwei kraftvolle, tiefgründige und sehr berührende Sätze, welche mich zum Nachdenken brachten.

Was in mir nicht sein darf, hindert mich am Sein.

und

Ungeheuer gibt es wirklich, Geister gibt es auch. Sie leben in unserem Inneren und manchmal gewinnen sie.

Seit längerer Zeit nun bin ich auf dem Wege, um zu mir selber zu finden und dabei auch auf Seiten gestoßen, die mir nicht gefallen. Eigenschaften von mir, welche auch Gründe dafür waren, warum ich so Krank geworden bin. Gier, Neid, Wut, Überheblichkeit und Arroganz um nur einige zu nennen. Es hat mich tief erschüttert zu erkennen, das ich nicht „Perfekt“ bin, fehlbar bin wie jeder Mensch. Im Gegenteil ich besitze Schattenseiten, Monster und Geister. In  den Zeiten wo sie mein Leben beherrscht haben ging es mir alles andere als gut. Ich war nicht in mir! Damit dies nicht noch einmal passieren kann, muss ich nun daran gehen,  sie zu akzeptieren, anzunehmen ohne sie schön zu reden. Mich Ihnen zu stellen und trotzdem zu sagen

„Das bin ich jetzt und das ist Okay!“

Nur wie genau macht man dies, wer sagt schon gerne von sich, das man ein „Mensch mit schlechten Charaktereigenschaften“ ist? Wie soll man damit klarkommen, ich weiß es nicht aber es scheint so, das sie dazu gehören. Das in mir ein Jekyll und ein Hyde leben! Das Yin und Yang nur miteinander zur Harmonie führen, das Gut und Böse erst den Frieden schätzen lehren, das Schwarz und Weiß die Welt in Graustufen taucht und nur damit, die Farben erstrahlen können.

Die Balance zu finden und nicht einem Extrem zu verfallen oder gar zu folgen, ist eine Möglichkeit. Vielleicht sind die vermeintlichen „schlechten Eigenschaften“ ja doch „Eigenheiten“, die den Umständen meines sozialen Umfeldes geschuldet sind. Sollte ich mir in Momenten, wo sie mich drängen die Frage stellen:

 „Welche Eigenschaften jetzt, in diesem Moment, notwendig sind und welche nicht?“

Mich würde interessieren, ob es Menschen gibt denen es ähnlich geht und wie sie sich Ihren Dämonen stellen. Vielleicht hat der eine oder andere Lust mir davon zu berichten?

Bis dahin, weitermachen und nicht zweifeln. 🙂

J.W. Goethe   „Unsere Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsere Eigenheiten.“

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