Salzburger Nockerln

Oh wie himmlisch diese Idee von „heute gibt’s“ war. 🙂 und wie angekündigt habe ich sie auch gleich diese Woche in meinen Speiseplan eingebaut. Gestern war es soweit und welch ein Aha Erlebnis: “ Es hat wunderbar funktioniert, wirklich einfach,  schnell in der Zubereitung (weniger als 30 min insgesamt) und herrlich fluffig im Geschmack!

blog 003 (2)Auch wenn es keine 3 Nocken geworden sind, ist es wunderbar zu 1 Berg aufgegangen. Halt der Cannstatter Zuckerle! Dieser war außen goldbraun und in der Mitte wie erhofft leicht cremig. Ich habe folgendes Rezept für mich alleine zubereitet. Zusammen mit einer Vanillesoße und  Salat vorweg hat es alle meine Gelüste befriedigt.

 

 

 

Zutaten (1 Pers)

  • 2 frische Eier (getrennt)
  • 2 gestrichene EL Mehl
  • 2 TL Milch
  • 1 Msp. Backpulver
  • 2 gestrichene EL Zucker
  • etwas Zitronenabrieb und Butter für die Form

Den Ofen auf 200° C vorheizen. (keine Umluft) Die Eigelbe mit dem gesiebten Mehl, dem Zitronenabrieb, Backpulver und der Milch zu einem glatten Teig rühren. Die Eiweiße mit einer Prise Salz anschlagen, langsam den Zucker einrieseln lassen und zu einem festen Eischnee verarbeiten. Diesen erst zu einem Drittel unter die Eigelbmasse ziehen und danach den Rest ganz locker unterheben. In eine mit Butter ausgefettete feuerfeste Form geben, nicht glattstreichen, sondern nach Geschick 3 schöne „Berge“ formen.

Im vorgeheizten Backofen 10-12 Minuten backen, die Oberfläche soll goldbraun sein. Achtung den Ofen nicht öffnen!

In der Form servieren und sofort essen, sonst fallen sie in sich zusammen. Lecker!

Aber was ist denn nun das Original und welches Rezept das Richtige ? Ich habe unendlich viele Variationen gefunden. Unter anderem auch folgendes, wo die Nocken aus Brandteig in der Milch gebacken werden. Dies gilt es auf jeden Fall einmal auszuprobieren! Denn  dieses Kochbuch wird  demnächst in meinen Haushalt einziehen und dann wird getestet. 🙂

„Aus dem Brandteig wurden mittels eines Löffels oder des Spritzsackes Nockerln in die kochende Milch eingelegt, dann in einer Schüssel angerichtet, mit Eidotter, Obers oder Milch und Vanillezucker (oder Schnee mit Zucker) übergossen und im Rohr kurz überbacken.“

Sacherkochbuch, S. 507
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