Wie ich koche!

Eigentlich bin Ich mir da selten sicher, da ich es zwar von Berufs wegen gelernt habe aber für mich privat eine ganz eigene Linie verfolge. Gib mir einen „Auftrag“ zum Kochen, eine Vorgabe und ich setze alles um. Von den guten “ Sauren Kutteln“, über „Verlorene Eier“ bis hin zur “ Foie Gras im Brioche“ macht mir alles Spaß. Gerichte zuzubereiten und dadurch meiner größten Leidenschaft nachgehen zu dürfen ist meine Form von Glückseligkeit. Für mich bedeutet „Essen zu dürfen“ Leben, Energie, Medizin und die Fähigkeit Genuss zu lernen. Denn bei weitem ist dies keine Selbstverständlichkeit. Ehrliche Rezepte für Jedermann liegen mir am Herzen. Die Finesse in der Schlichtheit zu finden und dem Lebensmittel, ob Pflanze oder Tier mit Respekt zu begegnen, es zu verwerten ohne zu verschwenden, sind 2 meiner Grundsätze. Ich möchte weder  den aktuellsten Trends hinterher jagen, noch bestimmte Lebensmittel und Zubereitungsarten meiden, oder mich  gar in meiner Kreativität einengen lassen. Essen soll Natürlich, Gesund und Nahrhaft für Körper und Geist sein, darf aber auch einmal über die Strenge schlagen. Erlaubt ist was schmeckt, meinem Körper gut tut und mich in Balance hält. Ein Stück weit habe ich dies in der Ayurveda gefunden. Ich erfreue mich immer wieder an den vielen Aromen, den Gerüchen, den Farben und auch den Texturen dieser Gerichte. Ein anderer Einfluss ist die klare japanische Küche, mit Ihrer bestechenden Frische und nur den nötigsten Gewürzen. Sie durfte ich bei einem „Koch-Einsatz“ im Grand Hyatt Tokio, kennen und schätzen lernen. Beide Küchen sind sehr verschieden und doch auch gleich, Sie stellen den Menschen in den Mittelpunkt und haben dabei Ihre ganz eigenen Interpretationen. Die eine ist eine Gewürzexplosion und die Andere stellt das Produkt, mit all seinen eigenen Nuancen, in den Vordergrund. Einzigartig sind  beide, so wie jeder einzelne Mensch auch. Die Wurzeln meiner Kindheit sind ein weiteres Puzzelteil. Ich kann und möchte nie vergessen, wie herrlich die Gerichte meiner Uromas und Omas waren. Mich oft trösteten und mir stets ein Gefühl von Heimat, Wurzeln und Familie gaben. Mich in eine Geborgenheit hüllten, die ich, als nun erwachsene Frau, manches Mal vermisse und dann zu meinem Kochlöffel greife. 🙂 Kurzum ich werde das Rad nicht neu erfinden und koche auch nur mit Wasser, wie überall auf der Welt. So ist dann meine  Art zu kochen, doch wie Ich. Hier nun lade ich Euch herzlich ein, mit mir ein wenig auf anderen Pfaden zu wandeln und vielleicht ein oder zwei Gerichte meiner Geschichte auszuprobieren. In wünsche Euch Entdeckergeist und freue mich, wenn das Ein oder Andere Geschmäckle getroffen wird. Euer roter Teufel

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